Deutsche UNESCO Kommission e.V.

1000 Jahre St. Michael in Hildesheim

Dokumentation der internationalen Tagung des Hornemann Instituts

Titelseite der Publikation

Gerhard Lutz und Angela Weyer (Hg.): 1000 Jahre St. Michael in Hildesheim. Kirche – Kloster – Stifter. (Schriften des Hornemann Instituts, Bd. 14). Petersberg: Michael Imhof Verlag, 2012. 418 Seiten, 283 Abbildungen
ISBN 978-3-86568-767-8
Preis: 39,95 Euro

Bezug: Buchhandel

St. Michael in Hildesheim gehört seit 1985 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Über die Geschichte der ehemaligen Benediktinerabteikirche informiert der Tagungsband "1000 Jahre St. Michael in Hildesheim: Kirche – Kloster – Stifter".

St. Michael in Hildesheim zählt zu den bedeutendsten mittelalterlichen Kirchenbauten in Deutschland. Die UNESCO hat die ehemalige Benediktinerabteikirche St. Michael zusammen mit dem Hildesheimer Dom 1985 in die Liste des Kultur- und Naturerbes der Welt aufgenommen. Zum 1000-jährigen Jubiläum der Kirche St. Michael veranstaltete das Hornemann Institut der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) im September 2010 eine internationale Tagung unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission. 24 Beiträge der Tagung liegen nun als repräsentatives Buch vor.

Die erstmalig veröffentlichten Beiträge aus den Fachdisziplinen Kunstgeschichte, Kirchengeschichte, Archäologie, Architektur und Restaurierung eröffnen faszinierende Einblicke in die wechselvolle 1000-jährige Klostergeschichte. Der Tagungsband reflektiert die Bedeutung des 1192 heiliggesprochenen Hildesheimer Bischofs Bernward, Erzieher Kaiser Ottos III., und seine für diese Epoche beispiellose Stiftungstätigkeit, zu der auch das Michaeliskloster gehört. Weitere Aufsätze widmen sich der späteren Entwicklung von Kirche und Kloster, der Reform des Klosters im 15. Jahrhundert, der Reformation, der barocken Klosterkultur bis hin zur Zerstörung 1945 und dem Wiederaufbau. Das Buch beleuchtet die Geschichte von St. Michael dabei nicht nur auf den klassischen Wegen über Quellen, Archivalien und Baupläne. Die Autoren beziehen ebenso theologische Schriften, die Kunstschätze des Klosters, technologische Befunde an den Objekten sowie europäische Vergleichsbeispiele ein.