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© UNESCO/Sayyed Nayyer Reza

Bildung für nachhaltige Entwicklung

Um den großen ökologischen, ökonomischen und sozialen Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen, müssen wir alle unsere Art zu Denken und zu Handeln ändern. Transformative Bildung ist der Schlüssel, um einer Gesellschaft den Weg zu ebnen, die am Prinzip der Nachhaltigkeit ausgerichtet ist. Deshalb hat die UNESCO von 2015 bis 2019 das Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung (WAP für BNE) ausgerufen. Dieses leistet einen wichtigen Beitrag, die Entwicklungsziele der „Agenda 2030“ zu erreichen, auf die sich die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen verpflichtet haben. Eine global nachhaltige Entwicklung kann nur realisiert werden, wenn Nachhaltigkeit im Bildungssystem verankert wird, denn nachhaltiges Denken und Handeln muss gelernt und erprobt werden. Das Unterziel 4.7 der Sustainable Development Goals (SDGs) fordert daher, bis zum Jahr 2030 sicherzustellen, dass alle Lernenden Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben, die erforderlich sind für die Förderung von nachhaltiger Entwicklung. Bildung für nachhaltige Entwicklung ist unverzichtbar, um weltweit „Armut und Hunger zu reduzieren, Gesundheit zu verbessern, Gleichberechtigung zu ermöglichen und den Planeten zu schützen“ (so die Zielsetzung der „Sustainable Development Goals“ der Agenda 2030).

Das Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung hat auch in Deutschland einen enormen Bedeutungszuwachs erfahren. Deshalb setzt sich Deutschland für die nationale Umsetzung des Weltaktionsprogramms ein. Die Bundesregierung beteiligt sich an dem fünfjährigen WAP, das federführende Ressort ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), das zur Umsetzung eine Nationale Plattform eingerichtet hat. Neben der Vorsitzenden Cornelia Quennet-Thielen, Staatssekretärin im BMBF, gehören 37 Entscheidungsträger aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft dem Gremium an – darunter auch Prof. Dr. Verena Metze-Mangold, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK). Im Juni 2017 hat die Nationale Plattform einen Nationalen Aktionsplan mit 130 Zielen und 349 konkreten Handlungsempfehlungen verabschiedet, die in den einzelnen Bildungsbereichen dazu führen sollen, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung strukturell in der deutschen Bildungslandschaft verankert wird. 

Die Deutsche UNESCO-Kommission e.V. (DUK) setzt mit ihren Partnern im Rahmen einer Förderung des BMBF einzelne Programmteile des WAP in Deutschland um. Unter anderem wird die DUK gemeinsam mit dem BMBF ab 2016 Lernorte, Netzwerke und Kommunen auszeichnen, die BNE besonders gelungen etablieren. Das WAP kann als Folgeaktivität der erfolgreichen „UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2005-2014) auf deren Errungenschaften zurückgreifen.

Über die zahlreichen Aktivitäten rund um Bildung für nachhaltige Entwicklung informiert die Internetseite www.bne-portal.de. Das Portal bietet Hintergrundinformationen, informiert über Veranstaltungen und Ansprechpartner. Pädagogen und Multiplikatoren finden dort Unterrichtsmaterialien und Literaturtipps.

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