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Aufnahmeverfahren

Prozess für die Anerkennung einer kulturellen Ausdrucksform als immaterielles Kulturerbe in Deutschland

Die Erstellung eines bundesweiten Verzeichnisses des immateriellen Kulturerbes ist ein mehrstufiges Verfahren, an dem die Bundesländer, die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, das Auswärtige Amt und die Deutsche UNESCO-Kommission beteiligt sind.

Am 30. Oktober 2015 endete die zweite Vorschlagsrunde. Gemeinschaften, Gruppen und gegebenenfalls Einzelpersonen, die eine kulturelle Ausdrucksform im Sinne des UNESCO-Übereinkommens zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes praktizieren, können sich voraussichtlich wieder 2017 in ihrem Bundesland um die Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis bewerben.

Derzeit trifft jedes Bundesland eine Vorauswahl aus den eingegangen Vorschlägen und kann bis zu vier Vorschläge an die KMK übermitteln. Die gesamte Vorschlagsliste wird dann an das Expertenkomitee Immaterielles Kulturerbe der DUK weitergeleitet. Das unabhängige Expertenkomitee prüft und bewertet die Dossiers nach fachlichen Kriterien im Sommer 2016. Die KMK und der BKM bestätigen abschließend die Auswahlempfehlungen des Expertenkomitees. Alle Einträge werden dann auf der Webseite der Deutschen UNESCO-Kommission veröffentlicht.

Bitte beachten Sie:

  • Es können nur diejenigen Bewerbungen berücksichtigt werden, bei denen die Erhaltung und Weitergabe des lebendigen kulturellen Erbes durch seine Träger ersichtlich ist.
  • Gruppen, Gemeinschaften und Einzelpersonen können nur dann eine Bewerbung einreichen, wenn mit der Ausübung und Pflege des immateriellen Kulturerbes nachweislich nicht vorrangig kommerzielle Interessen verfolgt werden.
  • Für die Bewerbung ist ein einheitliches Bewerbungsformular zu verwenden. (Merkblatt zum Bewerbungsverfahren)
  • Außerdem sind sachverständige Empfehlungsschreiben von exakt zwei Experten/-innen beizufügen, die nicht mehr als zwei DIN-A4-Seiten umfassen dürfen (Hinweise für die Verfasser/innen von Empfehlungsschreiben).

Das von der Gemeinschaft oder einem/r Vertreter/in vollständig ausgefüllte Bewerbungsformular muss in zweifacher Ausführung (einmal im DOC-Format und einmal im Original mit Unterschrift eingescannt im PDF- oder JPG-Format) gemeinsam mit den exakt zwei Empfehlungsschreiben (im DOC- oder PDF-Format) und exakt 10 Fotos sowie ggf. Film- und/oder Tondokumenten (Anforderungen im Merkblatt) elektronisch an die jeweilige im Bundesland benannte Stelle eingeschickt werden.

Muster-Bewerbungsdossiers aus dem 1. Bewerbungszyklus:

Die Bewerbergruppen haben Ihr Einverständnis zur Veröffentlichung gegeben. Diese drei Anschauungsexemplare sollen in der laufenden zweiten Runde als Unterstützung und Anregung dienen, wie man präzise und gehaltvoll auf die Fragen des Bewerbungsformulars antworten kann. Wichtig: Bitte koopieren Sie keine Texte aus den Dossiers, sondern finden Sie die für Ihre Kulturformen passgenauen Antworten. Bitte beachten Sie außerdem, dass sich die Reihenfolge der Punkte im Bewerbungsformular sowie einige Formulierungen in der ersten und zweiten Runde unterscheiden.

Die Erstellung eines Verzeichnisses des immateriellen Kulturerbes sowie seine stete Aktualisierung sind Verpflichtungen, die Deutschland mit dem Beitritt zum UNESCO-Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes übernommen hat.

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